Jahrestag

Am Montag jährt sich zum 2. mal unser 1. Transfer. Darum kreisen meine Gedanken schon seit einigen Wochen. Wie schnell die Zeit vergangen ist, unglaublich. Viele oder fast alle Kiwu Frauen, die mit mir diesen „Abenteuer- Icsi“ Weg gegangen sind .. hatten mitlerweile Erfolg. Sind Mama oder aktuell Schwanger.

Oft frag ich mich, ob ich ewig diese, „die es versucht, aber leider nicht geschafft  hat“ bleibe. Was ist der Grund, das ich immer noch auf der selben Stelle stehe wie vor 2 Jahren. Sind die anderen hartnäckiger? Reicher? Bin ich doch irgendwie Krank? Haben die anderen einfach Glück oder liegt es an der  Kiwu? Fragen über Fragen, auf die wohl niemand eine Antwort haben wird.

Trotz der Gedanken, geht es mir gut. Ich bin nicht Depressiv oder traurig… ich werde Montag den freien Tag genießen und vielleicht mal kurz in die Vergangenheit schweifen, zu dem ersten Transfer… die ersten beiden kleinen Embryos, in die ich soviel Hoffnung gesteckt hatte

Ich wünsche euch ein schönes Pfingstwochenende.

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12 Antworten zu “Jahrestag

  1. Du Liebe… Ich würde mich gar nicht mit der Suche nach einem Grund quälen.

    Vielleicht gibt es einfach keinen.
    Sagt sich so leicht. Weiß ich. Aber nach einem Grund zu suchen macht dich nur fertig.

    Eure Zeit kommt bestimmt!

    • eine richtige Suche ist es nicht, ich frage mich nur manchmal… wieso gerade unser Weg so endlos erscheint. irgendwann wird alles gut… was auch immer das bedeutet, das leben geht weiter

      drück dich 😘

  2. Hey… ich lese schon länger mit bzw. bin über deine Vlogs gestoplert. Kann den Gedanken gut verstehen, da ich mich auch oft als eine der zurückgebliebenen Frauen fühle (auch wenn’s bei weitem noch nicht so lang ist und noch keine ICSI etc.) Aber vielleicht macht dir das hier Mut (ich versuch’s jedenfalls so zu sehen) – Ich hab 2 Paare in meinem Freundeskreis, bei denen es über 4 Jahre gedauert hat und auch erst bei der 5. ICSI geklappt hat. Also… vielleicht bist du insofern auch kurz vor dem Ziel, weißt es nur nicht…

    • aufgeben ist auch keine Option. Solange wir versuche offen haben, wird weiter gemacht. Manchmal ist es nur ein komisches Gefühl, wenn man links und rechts sieht, wie alle es schaffen, nur man selber tritt auf der Stelle

      danke dir 😘

    • aufgeben ist auch keine Option. Solange wir versuche offen haben, wird weiter gemacht. Manchmal ist es nur ein komisches Gefühl, wenn man links und rechts sieht, wie alle es schaffen, nur man selber tritt auf der Stelle

      danke dir 😘

  3. Ich halte mal kurz das Gedankenkarussel für dich an, damit du mal durchatmen kannst, ok?
    Ich kenne diese Fragen nach dem Warum sehr gut. Aber es hilft alles nichts, man muss seinen Frieden damit finden, dass es dafür vermutlich nie eine Antwort geben wird. Ich wünsche mir auch so sehr endlich zu wissen, wie mein Kinderwunschweg ausgehen wird. Aber das einzige was ich sehe, ist ein langer Weg vor mir. In der Ferne ist der Weg ganz verschwommen. Ich sehe nicht, ob er in einer Sackgasse endet, eine Gabelung kommt oder mit einer Klippe mit dahinter liegendem Meer endet. Bei dir ist es vermutlich ähnlich. Aber keine Angst, wir stehen alle am Wegesrand und sind für dich da. Egal wo der Weg dich auch hinführen wird!

  4. Diese quälenden Fragen kenne ich sehr gut und doch wird es nicht auf jede eine zufriedenstellende Antwort (oder überhaupt eine) geben. Dass der Mensch so vieles vermag und sich dann mit der Erfüllung solch basaler Wünsche manchmal so schwer tun kann, das ist wirklich kaum auszuhalten. Es ist sogar furchtbar bitter. Es spricht viel Liebe aus deinem Blog und auch aus deinem Bedürfnis, dich an deinen ersten Transfer zu erinnern und an die beiden minikleinen Menschenkinder, die ihr so gern hättet großwerden sehen. Das ist nur allzu verständlich. Ich kenne diesen Schmerz, auch den, als Kinderlose alleine „zurück zu bleiben“. Bis vor wenigen Wochen quälte mich selbst dieses Gefühl sehr und es fällt mir direkt ein bisschen schwer, wenn ich dir gestehen muss, dass ich mittlerweile auch zu denen gehöre, die schwanger sind – allerdings per Eizellspende – vielleicht bewertest du das anders. Von einem Kind, das genetisch von mir abstammt, musste ich mich für immer verabschieden. Diese Trauer fühle ich nach wie vor, gleichzeitig freue ich mich auf mein Kind. Ich wünsche dir so sehr, dass das Schicksal euch eines Tages gnädig ist – und wenn nicht, dass ihr einen für euch guten Weg findet, dennoch Glück zu empfinden. Auf diese Suche hatte ich mich ganz sachte gemacht, bevor es nun bei der zweiten Spende doch noch geklappt hat, weil mir die Hoffnung schon sehr gesunken war.
    Von Herzen alles Gute und viel Glück!
    Kosmee

  5. Hey du…also ich bin da. Absolut unschwanger. Ohne Erfolg. Ohne Baby. Einfach ohne…
    Auch ich stelle mir oft die Frage ob es denn so ist…das ich einfach übrig bleibe…
    Bist nicht alleine.
    Drück dich :*

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